Samstag, 14. April 2012

Problemstrukturierung und Projektmanagement 


Das erste Seminar des Young Management Forum war ein absoluter Erfolg.

Köln, den 14. April 2012 - Diesen Tag wird wohl so manch einer der Teilnehmer nicht mehr vergessen. Denn an diesem Samstag trafen sich 11 junge Studenten aus Köln und Umgebung, um an einem Seminar zum Thema Problemstrukturierung und Projektmanagement teilzunehmen. Ob BWL, VWL, Mathematik oder Maschinenbau; die Vielfalt der Studiengänge, die hier vertreten waren, trugen zu interessanten und abwechslungsreichen Diskussionen und neuen Sichtweisen bei.

Durch das ganztägige Seminar leitete Dr. Wüst, der als lang erfahrener Projektmanager und selbstständiger Unternehmensberater Praxis und Theorie zu verbinden und zu vermitteln wusste. Dabei wurden nicht etwa zahllose PowerPoint-Folien auf die Leinwand geschmissen. Im Gegenteil, nach einem Kapitel mit Theorie wurde zwischenzeitlich in Gruppen á 3-4 Leuten das kürzlich erlernte angewandt und in Übungen umgesetzt. Hitzige Diskussionen und ein vielfältiger Meinungsaustausch prägten die Arbeitsatmosphäre. Der Höhepunkt des Seminars folgte schließlich gegen späten Nachmittag, wo sich drei Vorstände großer - und mittelständischer Firmen einfanden und als Jury ein kritisches Feedback zu den finalen Präsentationen ablieferte.

Die Teilnehmer mussten im Zuge der Vorbereitung eine rund 40-seitige Case-Study zu einer konkreten Fragestellung durcharbeiten und am Ende mit Hilfe der neu erlernten Techniken zu Problemstrukturierung und Projektmanagement präsentieren. Nach einer gelungenen Gruppenarbeit und ausführlichen Präsentationen mit Lob und Kritik seitens der Jury schloss der Abend mit einem großzügigen Buffet ab.

Zum Schluss bestand noch die Gelegenheit, mit den Vorständen ins Gespräch zu kommen oder sich einfach gegenseitig auszutauschen. Auch die Teilnehmer zeigten sich am Ende sehr zufrieden. So Christoph S. aus Köln: „Das Seminar war sehr gut organisiert, lehrreich mit hohem Praxisbezug und daher sehr empfehlenswert!“

Weitere Informationen unter ymforum.de

Freitag, 1. Juli 2011

"Über den Wolken"

Mit diesem Titel lockte das Semesterprogramm wieder viele Zuhörer zum letzten Vortrag des Sommersemesters „an Bord“ des Wohnzimmers von Schweidt. Zu Gast war Jonas Rademacher, Verkehrspilot bei der Deutschen Lufthansa.

In seinem Vortrag, welcher mit vielen Bildern – auch Luftaufnahmen – unterlegt war, ging er auf die Ausbildung und den Arbeitsalltag eines Piloten ein. Wie gewünscht, wurde er oft für Fragen aus dem Publikum unterbrochen.

Anfangs erklärte der Referent die Ausbildung direkt bei Lufthansa, bzw. den Weg dorthin. Den wer fliegen will, muss viele Kriterien erfüllen und einige Tests erfolgreich durchlaufen. Bei Lufthansa angekommen, geht es im Flight Training Center in Bremen los. Dort steht viel Theorie auf dem Programm: Physik, Technik, Luftrecht, Meteorologie und vieles mehr. Nach einiger Zeit geht es in die Wüste von Phoenix/USA, dort findet der Praxisunterricht auf kleinen Maschinen statt. Unter anderem auch der erste Solo-Flug, ganz allein in der Luft.

Nach drei Jahren und erfolgreichem Abschluss war Rademacher dann Verkehrsflugzeugführer. Nach dem Type Rating, der Einweisung auf ein Modell, in seinem Fall die Boeing 737, flog er mehrere Jahre in der Funktion des First Officer auf der Kurz- und Mittelstrecke von Düsseldorf aus.

Mittlerweile ist er auf der Langstrecke im Einsatz. Auf dem Airbus A340, ein Langstreckenflugzeug stationiert in München. Sehr viele Städte und Länder hat er mittlerweile schon gesehen.

Viele Fragen und Fachbegriffe wurden dem Publikum beantwortet. Darunter der Unterschied zwischen den veralteten Begriffen Co-Pilot und Kapitän und den heute verwendeten Begriffen First Officer und Commander. Geflogen wird immer zu zweit.

Bei Wein, Saft und Gebäck klang der Abend in überschaubarer Runde aus, wobei noch die ein oder andere persönliche Frage beantwortet wurde, beispielsweise, ob der Pilotenberuf familienfreundlich ist, was Rademacher durchaus bestätigen konnte.

Schweidt bedankt sich nochmals und wünscht allzeit guten Flug!

Mittwoch, 1. Juni 2011

IESE Coaching Day 2011


Wie kann ich die letzten Semester meines Studiums am Besten nutzen? Wie geht es weiter nach dem Studienabschluss? Wie kann ich meine gerade angefangene Kariere besser entwickeln? Antworten auf diese Fragen suchten wir gemeinsam mit Javier Muñoz, Leiter des Admission Office der IESE Business School in Barcelona während des von Schweidt organisierten IESE Coaching Day in Köln am 25. Mai. Teilgenommen haben insgesamt fünfzehn Studenten höheren Semesters und Young Professionals mit ersten Berufserfahrungen.

Mit Javier Muñoz konnten wir in halbstündigen Einzelgesprächen über unsere individuellen Zukunftspläne reden. Im intensiven Gespräch hat Javier nach unseren Interessen und Schwerpunkten im Studium gefragt und sich über unsere ersten Berufserfahrungen informiert, um dann beraten zu können, wie wir unsere berufliche Kariere am besten steuern können. Dabei standen immer die Bedürfnisse der jeweiligen Gesprächspartner im Fokus.

Das Teilnehmerspektrum war bunt: von Bauingenieurwesen- und BWL-Studenten, über Arbeitssuchende bis junge berufstätige Führungskräfte aus Deutschland, Spanien, Mexiko und Polen, u.a..

Am Abend haben wir uns alle wieder getroffen, um mit Herrn Muñoz in größerer Runde über die MBA-Programme der IESE Business School zu sprechen. Dabei wurden vor allem das IESE Young Talent Program und Full Time MBA Program vorgestellt. Das erste Programm ist für Studenten gedacht, die bereits im letzten Jahr ihres Studiums von IESE-Angeboten profitieren wollen. Nach dem Studienabschluss haben die Teilnehmer des Young Talent Programs die Möglichkeit, in einem renommierten Konzern zu arbeiten und nach ein oder zwei Jahren ein Full Time MBA-Programm zu absolvieren.

Das Full Time MBA Program ist für junge Erwachsene gedacht, die bereits die ersten beruflichen Erfahrungen gesammelt haben. In Case Studies lernen die Studenten während des zweijährigen Programms vor allem wirtschaftlich relevante Entscheidung richtig und schnell zu treffen. IESE in Barcelona zählt zu den weltweit besten Business Schools.

Samstag, 30. April 2011

"Haiti - Portrait eines Einsatzes"

Unter dieser Überschrift hielt Christian Ehser vom Team Katastropenmanagement des Deutschen Roten Kreuzes am 28.04.2011 einen Vortrag im Internationalen Studentenzentrum Schweidt. Gekommen waren zu diesem öffentlichen Vortag viele Gäste und Bewohner des Hauses.

Der Referent berichtete von den Anfängen des Einsatzes mit Vorbereitung in Deutschland bis hin zum wochenlangen Einsatz auf Haiti. Dieses wurde am 12.01.2010 von einem starken Erdbeben der Stärke 7,0 verwüstet. Besonders betroffen waren der Westen mit der Hauptstadt Port-au-Prince und der Südosten des Landes. Das Beben forderte über 300.000 Todesopfer und machte 1,8 Millionen Menschen obdachlos.

Ehser, der Mitglied einer Katastrophenhilfe-Einheit (Emergency Response Unit) ist, wurde schon frühzeitig in die deutsche Zentrale nach Berlin bestellt, als es sich abzeichnete, dass das DRK im Rahmen der internationalen Hilfe für die Katastrophenhilfe benötigt wird.

In Haiti angekommen - draußen war es unerträglich heiß - ging es nur im Schneckentempo Richtung Zielort, da die Straßen zerstört und überfüllt waren. Das Ziel war das Fußballstadion von Carrefour, dort wurde das mobile Rotkreuz- Krankenhaus aufgebaut. Dies bietet medizinische Versorgung einer Bevölkerung von bis zu 250.000 Menschen. Dringend notwendig für die total zerstörte Infrastruktur.

Ehser, der als Techniker u.a. für Strom, Licht und Wasser zuständig war, hatte alle Hände voll zu tun. Lokale Arbeiter anleiten, Drainagen bauen, das ganze Zeltkrankenhaus regenfest machen. Ein wichtiges Aufgabengebiet war auch die Trinkwasseraufbereitung, nicht nur für die Versorgung, sondern auch wichtig für Hygiene, wie Duschen und andere sanitäre Anlagen.

Er und seine Kollegen aus der ganzen Welt durften erleben, „wie so viele Menschen das Krankenhaus - eine kleine Oase inmitten des totalen Chaos - mit einem Lächeln verlassen haben. Einen schöneren Dank kann es nicht geben…“

Dank auch von Schweidt für den interessanten - mit vielen eindrucksvollen Bildern unterlegten Vortrag.

Freitag, 1. April 2011

Semesterprogramm SS 2011

07. April: Semestereröffnung in Schweidt (20.00 Uhr c.t.)
"OFW - Ein Blick hinter die Kulissen" - Gespräch mit Paul Schützeichel

28. April: "Haiti - Portrait eines Einsatzes." (20.00 Uhr c.t.)
- Gespräch mit Christian Ehser, Deutsches Rotes Kreuz, Köln

12. Mai: "Künstler, Pädagoge, Hirnakrobat" (20.00 Uhr c.t.)
- Gespräch mit Prof. Oliver Leo Schmidt, Professor für Dirigieren an der Folkwang Universität der Künste, „Herbert von Karajan Dirigentenpreis“, Essen

19. Mai: "Why BlackBerry" (20.00 Uhr c.t.)
- Gespräch mit Ramanan Pathmanathan, Senior Carrier Marketing Manager RIM, Düsseldorf

25 Mai: Coaching-Day with the IESE Business School, Barcelona/Spanien

30. Juni: "Über den Wolken" (20.00 Uhr c.t.)
- Gespräch mit Jonas Rademacher, Pilot bei der Deutschen Lufthansa AG, Köln

14. Juli: Semesterabschluss in Schweidt (20.00 Uhr c.t.)

Freitag, 1. Oktober 2010

Semesterprogramm WS 2010/2011

14. Okt.: Semestereröffnung in Schweidt (20.00 Uhr c.t.)

21. Okt.: "Football is a gentleman´s game played by hooligans, and rugby is a hooligan´s game played by gentlemen - eine Einführung in Rugby" (20.00 Uhr c.t.)
- Gespräch mit Thomas Schmidt, CBS, Australien/Köln
28. Okt.:"Tauchen: Eindringen eines Körpers in eine Flüssigkeit" (20.00 Uhr c.t.)
- Tobias Schacht, Sporttaucher, erzählt über seine Tauchererfahrungen in Malta, CBS, Köln

17. Nov.:
"Die Finanzkrise: eine Sicht aus der Immobilienbranche" (20.00 Uhr c.t.)
- Dr. Rüdiger von Stengel, Geschäftsführer Art-Invest Real State GmbH & CoKG, Köln

Samstag, den 20. Nov.: "Mentorentag in Schweidt" (15.00 Uhr c.t.)
- Gespräch mit unserem Mentorenteam
24. Nov.:
"03. März 2009 - Einsturz des Kölner Stadtarchiv" (20.00 Uhr c.t.)
- Stephan Neuhoff, Direktor der Kölner Feuerwehr, Köln


25. - 28. November: Besinnungstage für Studenten in Solingen
02. Dez.: "Die Feuerzangenbowle" (20.00 Uhr c.t.)
- Filmvorführung mit Feuerzangenbowle


Sonntag, den 05. Dezember: Nachmittag in Advent. (15.30 Uhr)
Das Familienfest für Schweidter, Ehemalige und Freunde von Schweidt.
16. Dez.:
"Einkehrabend als Vorbereitung auf das Weihnachtsfest." (19.30 Uhr)

13. Jan.:
"Erfahrungen als Unternehmensberater im Mittleren Osten" (20.00 Uhr c.t.)
- Dr. Bruno Wüst, Euroconservice Consulting, Service und Management GmbH, Köln
20. Jan.:
"Kölner Delegation in China 18. - 26.09.10, ein persönlicher Bericht" (20.00 Uhr c.t.)
- Dr. Hildegard Stausberg, Journalistin, Die Welt, Vorsitzende des Kölner Presseclubs e.V. und Albert Kock, Kock Lohmann Public Relations GmbH&Co. KG, Köln
03.Feb.:
Semesterabschluss in Schweidt (20.00 Uhr c.t.)

Dienstag, 28. September 2010

Vielen Dank, vielen Dank für alles!


Eines lernt man sehr schnell von den Menschen in Uganda: ihre Dankbarkeit und ihre ansteckende Freude. Wir Studenten aus Deutschland, Spanien, Schweden und Uganda haben in knapp zwei Monaten eine Grundschule im District Wakiso (Uganda) gebaut.

Mweebale nnyo, mwebalire ddala! Oft haben wir in den vergangen Wochen diese Worte gehört und ebenso so oft diese selbst ausgesprochen. Sie bedeuten schlicht und einfach „Vielen Dank, vielen Dank für alles!“ Ich denke, diese Worte fassen das diesjährige Projekt sehr gut zusammen. Wir waren einfach dankbar, bei diesem Projekt und mit diesen Menschen zusammengearbeitet zu haben.

Drei Wochen Arbeit und eine klare Aufgabe in Ssukka

Diesmal waren wir eine kleine und vor allem sehr lustige Gruppe junger Menschen aus Köln, Essen, Hollerath, Lippstadt und Barcelona. Bepackt mit 14 Koffern, ca. 250 Kilo und einer Menge Kleidung für die Freunde in Uganda ging unsere Reise am 10. August von Düsseldorf über Kairo nach Entebbe. Im Bugala Study Center, einem Studentenheim des Opus Dei in Kampala, kamen neun weitere Studenten zu unserer Gruppe hinzu, und von dort ging es nach Ssukka, wo wir bereits letztes Jahr ein erstes Gebäude mit drei Klassenräumen gebaut hatten. Dort wurden wir sehr liebevoll von der Dorfgemeinschaft, insbesondere den Kindern mit ihren Gesängen empfangen. Auffällig war die Anzahl an Kindern: die Schule war im letzten Jahr um 80 Schüler gewachsen!

Vor uns standen drei Wochen Arbeit und eine klare Aufgabe, diesen Kindern und ihrer Lehrerin ein weiteres Schulgebäude bezugsfertig zu hinterlassen. Wochen zuvor hatten Studenten aus Spanien und Schweden ganze Arbeit geleistet und die vier Klassenräume bis auf Dachhöhe fertig gemauert. Geleitet wurde das Projekt von Jean Mwebasa, einem Studenten der Makerere University, der seit Jahren an den katechetischen und kulturellen Bildungsprogrammen in Bugala teilnimmt.

Gemeinsam geht´s an die Arbeit

Der Tag begann um 7.30 Uhr mit der Hl. Messe. Anschließend Frühstück und dann gings auf die Baustelle. Dort warteten auf uns die ugandischen Facharbeiter, zwei Berge Sand, mehrere Säcke Zement und natürlich unsere Werkzeuge. Gut, dass wir auf die Unterstützung von Carol, David, Harriet und ihren einheimischen Freunden zählen konnten. Um 13.00 Uhr ging es dann zurück zu unserer Unterkunft – die Farm der Familie von Jean – zum Mittagessen. Nach einer immer kürzeren Siesta ging es wieder um 14.30 Uhr auf die Baustelle. Die Nachmittage waren etwas entspannter, so dass einige von uns mit Carol, David und ihren Freunden spielen konnten. Abends gab es noch Zeit für Fussball, Gespräche und eine Dusche. Nach dem Abendessen saßen wir noch alle eine Weile zusammen und konnten so vieles über die unterschiedlichen Stämme Ugandas erfahren. So waren die dreiundhalb Wochen schnell vorüber, mit deutlich weniger Kilos im Gepäck, dafür aber mit vielen neuen Freunden, einem lieb gewonnenen Land und einer großartigen Erfahrung. Allen, die dieses Projekt ermöglicht haben Mweebale nnyo, mwebalire ddala!