Montag, 27. Juli 2009

Das gute alte Wohnzimmer ...

Jeder kannte sie. Die gute alte Tapette im großen Wohnzimmer. Seit mindestens vier Jahren war die Rede davon, diese Tapette sollte irgendwann getausch, gestriechen, ... irgendwie renoviert werden. Gut, letzte Woche fasste sich ein mutiger Schweidter ein Herz und riß die alte Tapette aus einer Wand ab. Damit war der Startschuß gegeben. In den kommenden Tagen wurde die restliche Tapette abgezogen und die Wände tapiziert und neugestrichen. Für einige war es das erste Mal. Das Ergebnis lässt sich sehen: das Zimmer ist deutlich heller geworden, die "Pferdebilder" sind durch "modernere" Bilder ersetzt worden und das Ganze ist irgendwie wohnlicher geworden. Fertig ist das Wohnzimmer immer noch nicht, aber immerhin ist ein erster Schritt getan worden. Hoffentlich können wir bald mit Hilfe der Alumni-Initiative das Wohnzimmer zu Ende renovieren.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Eine Tischtennisplatte für Schweidt

Seit einigen Tagen fühlt sich (wenn man von fühlen sprechen kann) unser Computerraum etwas allein. Die lebendigen Gesprächen in verschiedenen Sprachen Via Skype oder einfach so zwischen tippen einer Email und lesen der neuesten Nachrichten sind weniger, ja deutlich weniger geworden. Dafür ist der gute alte Clubraum wie aus dem Nichts zum Leben erwacht. Grund hierfür ist der Einsatz einiger Schweidter, um die "Kontaktfläche" zwischen uns zu stärken. Dafür haben wir Dank der Familie von Paul eine tolle Tischtennisplatte bekommen, die seit vergangenen Samstag zur Freude und Entspannung der Studenten mitten in der Klausurphase dient. Die Schläger und Bälle wurden von den Studenten selbst finanziert. Es ist eine Tischtennisplatte für "unser Haus".
Das erste Turnier ist schon in Plannung. Informationen hierzu und zum TTMS (TischTennisMeisterSchweidt) folgen.

Montag, 22. Juni 2009

II. Treffen für Ehemalige Schweidter



Am Samstag, den 20. Juni, war es wiedereinmal so weit. Bereits am Freitag kamen die ersten Ehemaligen nach Schweidt und übernachteten wie in den guten alten Zeiten im Hause. Am Sonntag begann das Programm für einige mit der Besichtigung einer der schönsten romanischen Kirchen in Köln, St. Pantaleon, unter der Führung von Pfarrer Dr. Hildebrandt.

Kurz nach 13.00 Uhr und pünktlich zum Mittagessen (Eintopfsuppe) kamen die meisten Ehemaligen. Gegen 14.30 Uhr gingen wir in die Aula, wo Joaquin Garcia über die letzten drei Jahre Review passieren lies.

Anbei eine kleine Zusammenfassung:

- Gründung der Internationalen Stiftung Schweidt im Mai 2007 zur Förderung der Jugend- und Erwachsenen Bildung insbesondere der Aktivitäten des Internationalen Studentenzentrum Schweidt

- Entwicklung der Corporate Identity von Schweidt: Design des neuen Logos und des Flyers von Schweidt

- Aufbau eines Mentorenprogramms mit 15 Mentoren aus unterschiedlichen Berufszweigen (Juristen, Unternehmer, Ingenieure und Mediziner)

- Renovierungsprojekte im Hause
  • PC-Raum mit 8 Arbeitsplätzen
  • Einrichtung des Eingangs von Schweidt
  • Erneuerung der Wasserleitungssysteme und der Küche der Wirtschaftsverwaltung
  • Erneuerung des Heizkessel und der Heizungsanlage

- Überblick über die Aktivitäten im Hause: Semesterprogramm, Vorträge, Soziales Engagement, etc.

- Anbindung von Schweidt in der European University College Association (EUCA) ein Verbund von 192 Studentenheimen mit einem Bildungskonzept ähnlich wie Schweidt aus 4 verschiedenen europäischen Ländern.

- Gründung der ALUMNI-SCHWEIDT, mehr hierzu in einem Sonderbeitrag.

- Neue Projekte für 2009/2010:
  • Einrichtung eines Studienraums mit Internetzugang
  • Renovierung des Wohnzimmers von Schweidt
  • Gründung eines Stiftungsfonds für Schweidter

Nach einem kurzen Vortrag von Dr. Johannes Hattler, Beiratsvorsitzender der Internationalen Stiftung Schweidt, bestand die Möglichkeit an einem Andacht in der Kapelle von Schweidt teilzunehmen.

Mit einem großartigen Buffet ging das II. Treffen für Ehemalige nach und nach zu Ende.

Sonntag, 21. Juni 2009

Donnerstag, 18. Juni 2009

"CSI am Rhein? Gerichtsmedizinische Aufgaben in Deutschland"

Frau Dr. med. Sibylle Banaschak im Internationalen Studentenzentrum Schweidt am 18. Juni 2009

"CSI am Rhein? Gerichtsmedizinische Aufgaben in Deutschland"

Bei diesem Titel könnte man ja schon fast das Bier aus dem Kühlschrank holen, den Fernseher anschalten und in alter Tatort-Gucker-Manier die raffiniertesten Tricks der Verbrecher enttarnen und dabei minütlich miträtseln. Doch mit welchen Tatsachen die Studenten an jenem Abend konfrontiert waren, gleichte keinesfalls einer gut geschauspielerten Aufführung.

Frau Dr. med. Sibylle Banaschak, leitende Oberärztin am Institut für Rechtsmedizin der Universität zu Köln, zeigte in ihrem kurzweiligen Vortrag in eindrucksvoller Art und Weise, wie anspruchsvoll ihr Fachgebiet ist. Man erfuhr, welche Motivation sie dazu gebracht hatte, sich mit Toten zu beschäftigen, deren Geschichte zu erfahren, ja sogar geschehenes Unrecht aufzudecken. Natürlich konnte sie dabei auch die Schwachstellen einiger Fernseh-Krimis aufdecken, womit sie ihren Zuhörern trotz der ja oft traurigen Tatsachen das ein oder andere Lächeln abgewinnen konnte. Darüber hinaus war es ihr nicht ganz unwichtig, den Unterschied zwischen der Pathologie und der Rechtsmedizin aufzuklären, durch den es für den Laien oft schwierig ist, zu erkennen, mit welchen Aufgaben der jeweilige Beruf vertraut ist.

Der interessante und abwechslungsreiche Vortrag wurde durch anregende Gespräche – angefangen von einfachen Fragen bis hin zu komplexeren gerichtsmedizinischen Fällen – abgerundet. Es war nicht zuletzt aufgrund der lockeren und unkomplizierten Art der Dozentin ein spannender und unterhaltsamer Abend.

Sonntag, 7. Juni 2009

Die Uni-Info-Tage



Vor ca. drei/vier Wochen hat sich das Werbe-Team (Markus, Phillip und Joaquin) von Schweidt zur ersten Arbeitssitzung am Rudolfplatz getroffen und die Strategie für das kommende Wintersemester besprochen. Unter anderen Ideen müssten wir eine sehr schnell in die Tat umsetzen: Visitenkarten für Schweidt entwerfen, drucken und bei den Uni-Info-Tage (04. - 05. Juni) verteilen. Was daraus geworden ist, könnt Ihr hier betrachten (allerdings sind die Originalfarben in "rot" - blogger, kann doch nicht alles). Die Aktion bei den Info-Tage war ein Erfolg: zwei Bewerber kamen eine Stunde später nach Schweidt und wurden von Markus und Yosef durch das Haus bestens geführt.

Samstag, 30. Mai 2009

Prof. Eekhoff, Wirtschafspolitiker aus der Uni-Köln bei uns zu Gast









Wege aus der Finanzkrise – Reichen die bisherigen Konjunkturpakete aus?

Am 26. Mai setzte das Internationale Studentenzentrum Schweidt sein Semesterprogramm mit einem Vortrag von Professor Dr. Johann Eekhoff fort. Den Worten des bekannten und herausragenden Wirtschaftpolitikers an der Universität zu Köln lauschten die Bewohner, Freunde und Gäste des Hauses. Dabei stand die Diskussion der Wirkung und Folgen von Konjunkturprogrammen in Zeiten der Finanzkrise im Vordergrund.


Professor Eekhoff erläuterte mit verständlichen und nachvollziehbaren Beispielen die komplexen ökonomischen Zusammenhänge der internationalen Finanzmärkte und die Spielregeln der Politik. Durch seine politische Erfahrung als Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft erhielt sein Vortrag einen Praxisbezug, der über bloße ökonomische Theorie weit hinaus ging.

Anhand der von der Bundesregierung beschlossenen und umgesetzten Maßnahmen zur Stabilisierung der Konjunktur erläuterte er die Wirkungsweise verschiedener „konjunkturpolitischer Instrumente.“ So bezeichnete der überzeugte Ordnungspolitiker die Abwrackprämie als eine „Wertvernichtungsprämie“ und forderte allgemeine Steuersenkungen, um die Kaufkraft in der Breite zu stärken, anstatt einzelne Branchen zu fördern. Dies sei der richtige Zeitpunkt, die kalte Progression zu mindern und den Bürgern ein wenig zurückzugeben.

Auf Fragen nach Alternativen zu staatlichen Maßnahmen antwortete Eekhoff: Nur mehr Investition und mehr Arbeit könnten langfristig höheren Wohlstand für alle schaffen; wenn man dies wolle. Vollbeschäftigung sei auch in Deutschland möglich, das hätten der große Rückgang der Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren gezeigt, bedürfe aber Zeit und der weiteren Deregulierung des Arbeitsmarktes.

Das Publikum erlebte einen spannenden wirtschaftspolitischen Abend, der dem einzelnen Zuhörer komplexe Zusammenhänge, aber auch Selbstverständlichkeiten deutlich vor Augen führte, die in politischen Diskussionen oftmals unter den Tisch gekehrt werden.
Für einen aufregenden Vortrag bedanken wir uns daher herzlich bei Professor Dr. Johann Eekhoff.